
Wer seine Website überwacht, sammelt mit der Zeit jede Menge Checks an. Aber wie lange bleiben diese Monitoring-Daten eigentlich gespeichert, bevor sie gelöscht werden? In diesem Artikel erklären wir offen, wann und warum Pingoclock im Free-Plan alte Checks entfernt, warum das so gelöst ist und wie du deine komplette Historie dauerhaft behältst.
Warum wir überhaupt über das Löschen von Monitoring-Daten sprechen müssen
Wir betreiben mit Quellcoder selbst eine Webagentur und überwachen darüber dutzende Kundenprojekte mit Pingoclock. Jeder Check, jede Minute, jede Domain erzeugt einen neuen Datensatz. Bei einem kostenlosen Plan, der unbegrenzt viele Nutzer anzieht, wächst diese Datenmenge schnell auf einen Umfang, den man nicht für immer kostenlos vorhalten kann. Uns war dabei wichtig, dass niemand plötzlich vor gelöschten Daten steht, ohne vorher etwas davon zu wissen.
Was bedeutet Monitoring-Daten löschen eigentlich – und warum passiert das?
Jedes Mal, wenn ein Uptime-Monitoring-Tool wie Pingoclock deine Website prüft, entsteht ein Check: Zeitstempel, Antwortzeit, Status, eventuell eine Fehlermeldung. All diese Checks zusammen bilden deine Historie – dein persönliches Verfügbarkeits-Log. Diese Datenmenge kostet Speicherplatz und Rechenleistung, und zwar dauerhaft, nicht einmalig. Ein Anbieter muss deshalb irgendwann entscheiden, wie lange er diese Historie für zahlende und für kostenlose Nutzer vorhält. Löschen wir Monitoring-Daten, geht es also nicht um Datensparsamkeit als Selbstzweck, sondern um ein wirtschaftlich tragbares Free-Angebot.
Warum das für Website-Betreiber im deutschsprachigen Raum besonders relevant ist
Gerade Agenturen und Freelancer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verwalten oft nicht nur eine, sondern zehn oder zwanzig Domains gleichzeitig. Wenn ein Kunde anruft und nach einem Ausfall von vor zwei Monaten fragt, zählt jede Minute Recherchezeit – zum aktuellen Stundensatz kein günstiger Spaß. Hinzu kommt: Deutsche Kunden erwarten zu Recht, dass ihre Daten DSGVO-konform behandelt werden, auch wenn es „nur“ um technische Verfügbarkeitswerte geht. Eine klare, nachvollziehbare Regel dazu, wann Monitoring-Daten gelöscht werden, ist deshalb kein Nice-to-have, sondern Teil eines professionellen Auftritts gegenüber den eigenen Kunden.
Wie Pingoclock das löst – konkret und ehrlich
Wer seine Website mit Pingoclock überwacht, bekommt im kostenlosen Free-Plan 1.000 Checks pro Monat und eine Check-Historie von 60 Tagen; ältere Free-Checks werden danach automatisch archiviert. Im Pro-Plan ab 3,99 € pro Monat bleibt die komplette Check-Historie dauerhaft erhalten, inklusive automatischer Wiederherstellung noch nicht endgültig gelöschter Daten. Pingoclock wird in Deutschland entwickelt und betrieben und ist vollständig DSGVO-konform.
Konkret läuft das Löschen der Monitoring-Daten so ab: Checks im Free-Plan, die älter als 60 Tage sind, werden zunächst nur als „soft deleted“ markiert – sie verschwinden aus deiner regulären Ansicht, sind aber noch nicht weg. Erst 30 Tage später, wenn also insgesamt 90 Tage vergangen sind, werden sie endgültig gelöscht. Upgradest du in diesem Zeitfenster auf Pro, stellen wir alle noch wiederherstellbaren Checks automatisch wieder her – du verlierst nichts. Damit du nicht überrascht wirst, bekommst du eine E-Mail, sobald dein Konto älter als 60 Tage ist und tatsächlich betroffene Checks vorliegen, mit genauer Angabe, welche Domains und welches Löschdatum betroffen sind. Fünf Tage vor der endgültigen Löschung folgt eine kurze, konkrete Erinnerung.
Im Überblick unterscheiden sich die Pläne so:
- Free: 10 Domains, 1.000 Checks/Monat, 60-Minuten-Intervall, 60 Tage Check-Historie
- Pro (3,99 €/Monat): 30 Domains, 10.000 Checks/Monat, 5-Minuten-Intervall, SMS + Webhooks, unbegrenzte Check-Historie
Dazu kommen produktweite Funktionen wie die SSL-Zertifikat-Überwachung mit Vorwarnung vor Ablauf und KI-gestützte Auswertungen für individuelle Monitoring Reports, die sich gerade für Agenturen eignen, die ihren Kunden regelmäßige Verfügbarkeitsberichte schicken wollen.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Stell dir vor, du betreust als Freelancer fünf Kundenwebsites im Free-Plan. Einer deiner Kunden hatte vor zwei Monaten einen kurzen Ausfall, den ihr damals gemeinsam geklärt habt. Drei Monate später taucht ein ähnliches Problem wieder auf, und du willst nachsehen, ob es Muster gibt – etwa immer zur gleichen Uhrzeit oder nach einem bestimmten Update. Genau in diesem Moment merkst du, dass die alten Checks bereits gelöscht wurden. Weißt du vorher, dass Monitoring-Daten nach 60 plus 30 Tagen verschwinden, kannst du frühzeitig entscheiden, ob dir die dauerhafte Historie im Pro-Plan den Aufwand wert ist – statt es erst im Ernstfall zu merken.
Häufige Fragen und Missverständnisse
Werden meine Daten einfach über Nacht gelöscht? Nein. Zwischen dem ersten „Verschwinden“ aus deiner Ansicht und der endgültigen Löschung liegen insgesamt 90 Tage, und du wirst vorher per E-Mail informiert. Ein Upgrade auf Pro stellt alle noch nicht endgültig gelöschten Checks automatisch wieder her.
Reicht es nicht, wenn ich meine Website ab und zu selbst aufrufe? Das zeigt dir nur den aktuellen Moment, nicht was nachts oder am Wochenende passiert ist. Automatisiertes Monitoring für Agenturen und einzelne Websites prüft im Hintergrund und dokumentiert lückenlos, wann ein Ausfall begonnen und wie lange er gedauert hat – Grundlage für jede Entscheidung, welche Monitoring-Daten überhaupt behalten werden sollen.
Wir haben diese Regel bewusst so gebaut, dass der Free-Plan dauerhaft kostenlos und nutzbar bleibt, während der Pro-Plan die dauerhafte Historie für alle finanziert, die sie wirklich brauchen. Wenn du starten möchtest, ohne dir jetzt schon Gedanken über das Löschen von Monitoring-Daten machen zu müssen, kannst du direkt kostenlos loslegen – und später jederzeit upgraden, ohne dass dir dabei etwas verloren geht. Jetzt kostenlos registrieren

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