
Wir haben in den letzten Wochen bereits einiges am SSL-Monitoring verbessert: einen eigenen Warn-Status für Zertifikatsprobleme eingeführt und fehlerhafte Tagesangaben in Warnmails behoben. Mit Release 1.6.0 kommt das nächste Feature: eine vollständige Detailansicht für jedes SSL-Zertifikat, direkt in der Domain-Übersicht.
Was bisher fehlte
Pingoclock hat SSL-Zertifikate schon immer im Hintergrund geprüft und gewarnt, wenn etwas nicht stimmt. Was bislang fehlte: eine Möglichkeit, das Zertifikat selbst näher anzuschauen. Wann läuft es genau ab? Von wem wurde es ausgestellt? Für welche Domains gilt es eigentlich? Diese Fragen ließen sich bisher nur beantworten, indem man direkt im Browser nachgeschaut hat.
Das ändert sich jetzt.
Der neue Tab „SSL-Zertifikat“
In der Detailansicht jeder überwachten Domain gibt es ab sofort einen eigenen Tab: SSL-Zertifikat. Dort findest du auf einen Blick alle Informationen, die für den Betrieb einer sicheren Website relevant sind.

Was du dort siehst
Für jedes aktive Zertifikat zeigt Pingoclock folgende Informationen:
- Ablaufdatum und Restlaufzeit – mit farblicher Ampel: grün solange genug Zeit bleibt, gelb ab 30 Tagen, rot ab 14 Tagen
- Gültigkeitszeitraum – von wann bis wann das Zertifikat ausgestellt wurde
- Aussteller (CA) – z. B. Let’s Encrypt, DigiCert oder eine andere Zertifizierungsstelle
- Algorithmus – welches Signaturverfahren verwendet wird (z. B. ecdsa-with-SHA384)
- Seriennummer – der eindeutige Fingerabdruck des Zertifikats
- Subject Alternative Names (SANs) – alle Domains, die durch das Zertifikat abgedeckt sind
Besonders die Subject Alternative Names sind im Alltag hilfreich: Ein Zertifikat gilt oft sowohl für example.com als auch für www.example.com. Hier siehst du auf einen Blick, ob deine Domain und alle ihre Varianten wirklich abgesichert sind.
Die Zertifikats-Historie
Unterhalb des aktuellen Zertifikats zeigt Pingoclock jetzt auch alle früheren Zertifikate der Domain. Jedes Mal, wenn ein neues Zertifikat ausgestellt wird, wird der alte Eintrag automatisch archiviert.
Das ist in mehreren Situationen nützlich:
- Du hast kürzlich den Hoster gewechselt und möchtest prüfen, ob das neue Zertifikat korrekt eingerichtet wurde
- Jemand im Team fragt, wann das Zertifikat zuletzt erneuert wurde
- Du vermutest einen unerwarteten Zertifikatswechsel und möchtest das nachvollziehen
Pingoclock erkennt Zertifikatswechsel automatisch anhand der Seriennummer – ohne dass du etwas konfigurieren oder manuell eintragen musst.
Direkt aus dem Check-Verlauf erreichbar
Der neue SSL-Tab ist nicht nur über die Navigation erreichbar. Im Check-Verlauf gibt es eine eigene Spalte für den SSL-Status jedes einzelnen Checks. Ein Klick darauf führt dich direkt zur SSL-Detailansicht – ohne Umwege.
Für wen ist das besonders praktisch?
Wer nur eine eigene Website betreibt, dem genügt vielleicht die Warnung per E-Mail. Für alle, die mehrere Domains verwalten – Agenturen, Freelancer, Systemadministratoren – ist die Detailansicht ein echter Zeitgewinn. Statt für jede Domain einzeln im Browser nachzuschauen, reicht ein Blick ins Pingoclock-Dashboard.
Let’s-Encrypt-Zertifikate laufen alle 90 Tage ab. Wenn die automatische Verlängerung einmal stillschweigend fehlschlägt, siehst du es hier sofort – und hast genug Zeit zu handeln, bevor deine Besucher eine Fehlermeldung zu sehen bekommen.
Die SSL-Detailansicht ist ab sofort für alle Nutzer verfügbar – ohne zusätzliche Konfiguration, einfach den Tab öffnen.

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